Google Fonts ist eine der besten kostenlosen Quellen für Schriftarten im Web – aber die Auswahl kann überwältigend sein! Mit fast 1500 Schriften (und ständig wachsendem Angebot) stellt sich die Frage: Welche Schrift passt wirklich zu deiner Marke? Zum Glück gibt’s neue Filter und Tricks, die dir die Suche erleichtern! In diesem Beitrag erfährst du, wie du Google Fonts clever auswählst, kombinierst und einsetzt.
Zum Glück hat Google Fonts in den letzten Monaten einige neue Filter und Funktionen eingeführt, die dir helfen, schneller die perfekten Schriften zu finden. In diesem Beitrag zeige ich dir:
Google Fonts bieten:
Nutzt du Canva zum Beispiel für deine Social Media Posts? Dort kannst du bereits viele Google Fonts in der kostenlosen Variante „Canva Free“ verwenden. So kannst du dein Branding einheitlich gestalten.
Google hat seine Font-Suche ordentlich verbessert – du kannst jetzt nicht nur nach klassischen Schriftkategorien filtern (Serif, Sans Serif, Display, Handwriting, Monospace), sondern auch nach Stimmung und Stil!
Diese neuen Filter helfen dir, gezielt nach Schriften zu suchen:
Mein Tipp: Nutze die „Type Tester“-Funktion, um Schriften direkt mit deinem eigenen Text zu testen. So siehst du auf einen Blick, ob eine Schrift wirklich zu deinem Branding passt!
Die Wahl deiner Schriftart hängt von deiner Markenpersönlichkeit ab. Hier einige Richtlinien:
Stelle dir bei der Wahl deiner Schriften folgende Fragen:
Für erste Ideen, Inspiration und Spaß kann in dir hier ein Moodboard helfen.
Wenn du bereits ein Logo hast, sollten die Schriften dieses unterstützen. Das Zusammenspiel von Logo, Schrift und anderen Gestaltungselementen sollte harmonisch sein.
Achte darauf, dass die Schriften alle Zeichen enthalten, die du brauchst. Schreibst du in verschiedenen Sprachen? Oder medizinische Fachtexte? Dann wirf einen Blick auf die Glyphen, damit du dich nicht später ärgerst, weil etwas fehlt.
Schau dir die Zeichen genau an. Vielleicht gefällt dir eine Schrift auf den ersten Blick sehr gut. Wenn du genauer hinsiehst, gefällt dir das „W“ gar nicht. Oder die Form der I-Punkte.
Auch mehrere Schriftschnitte (z.B. Light, Regular, Bold) machen Sinn. Besonders beim Fließtext bist du so flexibel und kannst die Schrift vielfältiger einsetzen.
Du magst „breite“ Schriften wie die Montserrat? Kein Problem, solange du nicht viel Text auf wenig Platz unterbringen musst. Behalte bei deiner Auswahl auch im Hinterkopf, wo und wie du die Schrift einsetzen möchtest.
So praktisch und vielseitig Google Fonts auch sind – sie sind nicht immer die beste Lösung für jedes Branding. Es gibt Situationen, in denen du besser auf individuelle Schriften setzt:
Google Fonts sind weit verbreitet. Wenn du Wert auf absolute Exklusivität legst oder dein Branding stark über Typografie transportierst, kann eine individuell lizenzierte Schrift oder eine maßgeschneiderte Typografie sinnvoller sein.
Handgezeichnete Logoschriften, besonders ausgefallene Display-Fonts oder bestimmte Kalligrafie-Styles wirst du in der Google Fonts Bibliothek nicht finden. In diesem Fall lohnt sich der Blick auf professionelle Schriftanbieter wie MyFonts, Fontspring, Adobe Fonts oder Custom-Typografie-Lösungen.
Google Fonts bietet eine solide Grundauswahl, aber manche professionellen Schriften haben eine deutlich größere Bandbreite an Schriftschnitten (z. B. Ultra Light, Extra Bold, Small Caps) oder spezielle Zeichen für Fachtexte. Falls du z. B. eine Marke mit internationaler Ausrichtung hast oder viel mit mathematischen bzw. wissenschaftlichen Zeichen arbeitest, sind kostenpflichtige Schriften oft die bessere Wahl.
Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du Google Fonts für den Start nutzen – aber achte darauf, dass sie wirklich zu deiner Marke passen. Falls du später feststellst, dass du mehr Individualität oder bestimmte Schriftschnitte brauchst, kannst du immer noch auf eine lizenzierte Schrift umsteigen.
Eine gute Regel: Nutze maximal zwei bis drei Schriftarten!
Hier einige bewährte Kombinationen:
Tipp: Verwende eine serifenlose Schrift für Fließtext und eine Serif- oder Display-Schrift für Überschriften.
Viele Websites laden Google Fonts direkt von den Google-Servern – aber das ist problematisch für den Datenschutz!
Falls du unsicher bist, ob deine Fonts datenschutzkonform eingebunden sind, frage deine Webdesignerin oder deinen Webdesigner.
Hinweis: Bitte beachte, dass sich Lizenzbedingungen oder Datenschutzanforderungen ändern können. Prüfe daher immer die aktuellen Richtlinien von Google Fonts und anderen Tools, bevor du sie nutzt. Ich kann keine rechtliche Beratung bieten und übernehme keine Gewähr für die Korrektheit oder Aktualität dieser Informationen.
Mit den neuen Google Fonts Filtern findest du jetzt viel schneller eine Schrift, die perfekt zu deinem Branding passt!
Viel Spaß beim Finden deiner perfekten Schriften! 💜
Hast du schon eine Lieblingsschrift? Oder brauchst du noch Hilfe bei der Auswahl?
Stockfotos bzw. Mockups (bearbeitet) von Moyo Studio – www.moyo-studio.com und eigenen Inhalten.
Dieser Blogbeitrag enthält unbezahlte Werbung. Links führen zu Google Fonts und anderen Tools ohne Gegenleistung.
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