So findest du die passenden Google Fonts für dein Branding

So findest du die passenden Google Fonts für dein Branding

Annika Lind
von Annika Lind

Google Fonts ist eine der besten kostenlosen Quellen für Schriftarten im Web – aber die Auswahl kann überwältigend sein! Mit fast 1500 Schriften (und ständig wachsendem Angebot) stellt sich die Frage: Welche Schrift passt wirklich zu deiner Marke? Zum Glück gibt’s neue Filter und Tricks, die dir die Suche erleichtern! In diesem Beitrag erfährst du, wie du Google Fonts clever auswählst, kombinierst und einsetzt.

Zum Glück hat Google Fonts in den letzten Monaten einige neue Filter und Funktionen eingeführt, die dir helfen, schneller die perfekten Schriften zu finden. In diesem Beitrag zeige ich dir:

  • Wie du Google Fonts effizient durchsuchst
  • Wie du die richtige Schrift für dein Branding auswählst
  • Welche Kombinationen besonders gut funktionieren
  • Worauf du bei der technischen Einbindung achten solltest

Warum Google Fonts für dein Branding?

Google Fonts bieten:

  • kostenlose Open-Source-Schriften – keine Lizenzkosten, flexibel nutzbar
  • Kombinierbarkeit – viele Schriften harmonieren gut miteinander
  • Web-Optimierung – direkt für Webseiten entwickelt
  • Vielseitigkeit – ideal für Websites, Printprodukte, Social Media & Co.

Nutzt du Canva zum Beispiel für deine Social Media Posts? Dort kannst du bereits viele Google Fonts in der kostenlosen Variante „Canva Free“ verwenden. So kannst du dein Branding einheitlich gestalten.

1. Die neuen Google Fonts Filter clever nutzen

Google hat seine Font-Suche ordentlich verbessert – du kannst jetzt nicht nur nach klassischen Schriftkategorien filtern (Serif, Sans Serif, Display, Handwriting, Monospace), sondern auch nach Stimmung und Stil!

Diese neuen Filter helfen dir, gezielt nach Schriften zu suchen:

  • Feeling – Wähle zwischen Business, Calm, Playful, Fancy & Co. für die passende Markenwirkung.
  • Appearance – Suche nach Schriften mit bestimmten Merkmalen wie „Marker“, „Techno“ oder „Distressed“.
  • Calligraphy – Von formellen bis informellen Schreibschriften.
  • Serif & Sans Serif Unterkategorien – Z. B. „Humanist“, „Modern“ oder „Old Style“.
  • Technology – Spezielle Optionen für „Variable Fonts“ und „Color Fonts“.
  • Seasonal – Falls du saisonale Fonts suchst, z. B. für Weihnachts- oder Halloween-Designs.

Mein Tipp: Nutze die „Type Tester“-Funktion, um Schriften direkt mit deinem eigenen Text zu testen. So siehst du auf einen Blick, ob eine Schrift wirklich zu deinem Branding passt!

Beispiele vom Buchstaben A in verschiedenen Google Fonts

2. Welche Google Fonts passen zu deiner Marke?

Die Wahl deiner Schriftart hängt von deiner Markenpersönlichkeit ab. Hier einige Richtlinien:

  • Elegant & klassisch: Serif-Schriften wie Playfair Display, EB Garamond
  • Modern & minimalistisch: Sans-Serif-Schriften wie Lato, Poppins, Montserrat
  • Persönlich & kreativ: Handwriting-Fonts wie Dancing Script, Pacifico
  • Futuristisch & Tech: Monospace-Schriften wie Space Mono, Roboto Mono

Stelle dir bei der Wahl deiner Schriften folgende Fragen:

  • Welche Emotionen sollen die Fonts transportieren?
  • Passt der Stil zu deinem Logo und deinem Bildkonzept?
  • Ist die Schrift gut lesbar (auch in kleinen Größen)?

Für erste Ideen, Inspiration und Spaß kann in dir hier ein Moodboard helfen.

Weitere kurze Tipps:

Wenn du bereits ein Logo hast, sollten die Schriften dieses unterstützen. Das Zusammenspiel von Logo, Schrift und anderen Gestaltungselementen sollte harmonisch sein.

Achte darauf, dass die Schriften alle Zeichen enthalten, die du brauchst. Schreibst du in verschiedenen Sprachen? Oder medizinische Fachtexte? Dann wirf einen Blick auf die Glyphen, damit du dich nicht später ärgerst, weil etwas fehlt.

Schau dir die Zeichen genau an. Vielleicht gefällt dir eine Schrift auf den ersten Blick sehr gut. Wenn du genauer hinsiehst, gefällt dir das „W“ gar nicht. Oder die Form der I-Punkte.

Auch mehrere Schriftschnitte (z.B. Light, Regular, Bold) machen Sinn. Besonders beim Fließtext bist du so flexibel und kannst die Schrift vielfältiger einsetzen.

Du magst „breite“ Schriften wie die Montserrat? Kein Problem, solange du nicht viel Text auf wenig Platz unterbringen musst. Behalte bei deiner Auswahl auch im Hinterkopf, wo und wie du die Schrift einsetzen möchtest.

Wann Google Fonts keine gute Wahl sind

So praktisch und vielseitig Google Fonts auch sind – sie sind nicht immer die beste Lösung für jedes Branding. Es gibt Situationen, in denen du besser auf individuelle Schriften setzt:

Du willst eine 100 % einzigartige Typografie?

Google Fonts sind weit verbreitet. Wenn du Wert auf absolute Exklusivität legst oder dein Branding stark über Typografie transportierst, kann eine individuell lizenzierte Schrift oder eine maßgeschneiderte Typografie sinnvoller sein.

Dein Branding erfordert eine sehr spezielle Schriftart?

Handgezeichnete Logoschriften, besonders ausgefallene Display-Fonts oder bestimmte Kalligrafie-Styles wirst du in der Google Fonts Bibliothek nicht finden. In diesem Fall lohnt sich der Blick auf professionelle Schriftanbieter wie MyFonts, Fontspring, Adobe Fonts oder Custom-Typografie-Lösungen.

Du brauchst viele Schriftschnitte oder Sonderzeichen?

Google Fonts bietet eine solide Grundauswahl, aber manche professionellen Schriften haben eine deutlich größere Bandbreite an Schriftschnitten (z. B. Ultra Light, Extra Bold, Small Caps) oder spezielle Zeichen für Fachtexte. Falls du z. B. eine Marke mit internationaler Ausrichtung hast oder viel mit mathematischen bzw. wissenschaftlichen Zeichen arbeitest, sind kostenpflichtige Schriften oft die bessere Wahl.

Mein Tipp:

Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du Google Fonts für den Start nutzen – aber achte darauf, dass sie wirklich zu deiner Marke passen. Falls du später feststellst, dass du mehr Individualität oder bestimmte Schriftschnitte brauchst, kannst du immer noch auf eine lizenzierte Schrift umsteigen.

3. Perfekte Schriftkombinationen für dein Branding

Eine gute Regel: Nutze maximal zwei bis drei Schriftarten!

Hier einige bewährte Kombinationen:

  • Klassisch: Merriweather (Serif) + Open Sans (Sans Serif)
  • Elegant: Playfair Display (Serif) + Raleway (Sans Serif)
  • Modern: Montserrat (Sans Serif) + Lora (Serif)
  • Kreativ: Pacifico (Handwriting) + Lato (Sans Serif)

Tipp: Verwende eine serifenlose Schrift für Fließtext und eine Serif- oder Display-Schrift für Überschriften.

4. Google Fonts für deine Website DSGVO-konform einbinden

Viele Websites laden Google Fonts direkt von den Google-Servern – aber das ist problematisch für den Datenschutz!

  • Besser: Lade die Schriftdateien herunter und hoste sie selbst auf deinem Server.
  • Vorteil: Mehr Kontrolle über Ladezeiten, keine externen Verbindungen zu Google.
  • Tools: Plugins für WordPress oder Tools wie Google Webfonts Helper helfen dir dabei.

Falls du unsicher bist, ob deine Fonts datenschutzkonform eingebunden sind, frage deine Webdesignerin oder deinen Webdesigner.

Hinweis: Bitte beachte, dass sich Lizenzbedingungen oder Datenschutzanforderungen ändern können. Prüfe daher immer die aktuellen Richtlinien von Google Fonts und anderen Tools, bevor du sie nutzt. Ich kann keine rechtliche Beratung bieten und übernehme keine Gewähr für die Korrektheit oder Aktualität dieser Informationen.

Fazit

Mit den neuen Google Fonts Filtern findest du jetzt viel schneller eine Schrift, die perfekt zu deinem Branding passt!

  • Nutze die neuen Suchfunktionen gezielt
  • Wähle Schriften, die deine Markenpersönlichkeit widerspiegeln
  • Kombiniere höchstens zwei bis drei Schriftarten
  • Achte auf DSGVO und hoste deine Fonts am besten selbst!

Viel Spaß beim Finden deiner perfekten Schriften! 💜
Hast du schon eine Lieblingsschrift? Oder brauchst du noch Hilfe bei der Auswahl?

Stockfotos bzw. Mockups (bearbeitet) von Moyo Studio – www.moyo-studio.com und eigenen Inhalten.
Dieser Blogbeitrag enthält unbezahlte Werbung. Links führen zu Google Fonts und anderen Tools ohne Gegenleistung.

Annika Lind
Annika Lind
Hey, ich bin Annika – deine Kreativpartnerin für ein Brand Design, das dich auf den ersten Blick widerspiegelt. Ich helfe dir, ein Branding zu entwickeln, das nicht nur professionell aussieht, sondern sich auch richtig gut anfühlt – weil es wirklich deins ist. Kein Schema F, sondern ein Design, das zu dir, deiner Vision und deiner Persönlichkeit passt. Und ich zeige dir, wie du es easy in deinen Alltag integrierst. Ein bisschen Konfetti darf natürlich auch nicht fehlen – genau wie meine Ohrringe!

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