Eine harmonische Kombination von Schriften kann deinem Design Tiefe verleihen und deine Markenbotschaft verstärken. Hier sind einige Richtlinien, die dir helfen, wie ein Profi zu kombinieren:
Ein bisschen Ordnung muss sein, oder? Beschränke dich auf zwei bis drei Schriften – eine für den Fließtext, eine für die Überschriften und, vielleicht noch, eine dritte für die ganz speziellen Momente. Zu viele Schriftstile in einem Design? Das führt nur zu Verwirrung und Kopfschmerzen. Wir wollen ja Harmonie, kein Chaos.
Kombiniere dünne mit fetten Schriften, runde mit kantigen, klassische mit modernen. Kontraste bringen Spannung – aber übertreib es nicht. Die Schriften sollten trotzdem zusammenpassen!
Zeig Charakter! Dein Brand ist kein Mauerblümchen, also wähle Schriften, die das widerspiegeln! Willst du eher elegant, kreativ oder supermodern rüberkommen? Deine Schrift spricht, noch bevor jemand deinen Text liest.
Wo wird deine Schrift zu sehen sein? Digital, auf Papier, auf riesigen Plakaten oder winzigen Stickern? Der Einsatzort entscheidet mit über die Wahl deiner Schrift.
Dein Design mag noch so schick sein – wenn’s keiner lesen kann, ist alles für die Katz. Achte darauf, dass deine Texte auch auf dem kleinsten Bildschirm noch gut lesbar sind.
Bleibst du innerhalb einer Schriftfamilie (z. B. „Light“ & „Bold“), erzielst du ein harmonisches Design mit minimalem Risiko. Ideal, wenn du auf Nummer sicher gehen willst.
Schriftsippen bieten eine smarte Möglichkeit, Kontraste einzubauen – etwa eine serifenlose Variante für Fließtext und eine Serifenvariante für Überschriften. So bleibt dein Design spannend, ohne unruhig zu wirken.
Zu ähnlich ist auch keine Lösung. Vermeide es, zwei Schriften desselben Typs (zwei Serifen oder zwei Serifenlose) zu kombinieren. Erst recht keine zwei Schreibschriften oder Display-Schriften.
Damit deine Schriftkombination harmonisch wirkt, sollten sich bestimmte Merkmale ähneln:
Achte auf Details wie die Gestaltung von „e“ oder „g“. Eine kluge Abstimmung sorgt dafür, dass dein Design stimmig bleibt, ohne langweilig zu wirken.
Die Schrift für die Headlines darf glänzen und glitzern, während die Schrift für den Fließtext die bodenständige Unterstützung bietet.
Hier geht’s ums Detail. Achte darauf, dass die Schriftgrößen und Proportionen zueinander passen. Die x-Höhe (die Höhe der Kleinbuchstaben) ist dabei ein guter Anhaltspunkt. Ein harmonisches Verhältnis sorgt dafür, dass dein Text nicht nur gut aussieht, sondern auch angenehm lesbar bleibt.
Für eine subtile Eleganz, die Lesbarkeit und Stil vereint, bietet die Kombination aus Lustria und Lato eine ausgewogene Mischung aus Charakter und Klarheit.
Playfair Display bringt mit ihren markanten Serifen eine Portion Eleganz ins Spiel, während die klare und elegante Source Sans Pro den Text gut lesbar hält.
Yeseva One besticht durch ihre feminine Ausstrahlung, die durch die schlanke und retrolastige Josefin Sans perfekt ergänzt wird.
Mit Raleway in Light für Überschriften und der regulären Strichstärke für den Fließtext entsteht ein modernes, stimmiges Bild, das Klarheit und Stil unterstreicht.
Diese klassisch-elegante Kombination nutzt die natürliche Harmonie einer Schrift, um Eleganz mit Lesbarkeit zu verbinden.
Du bist auf der Suche nach weiteren Ideen? Plattformen wie FontPair und Typespiration bieten zahlreiche Beispiele für gelungene Schriftkombinationen. Hier kannst du dich inspirieren lassen.
Mit diesen Tipps und Tricks bist du gut gerüstet. Denke daran: Die besten Kombinationen entstehen, wenn du experimentierst und testest.
Welche Kombi nutzt du schon? Zeig’s mir gern!
Stockfotos/Mockups (bearbeitet) von Moyo Studio – www.moyo-studio.com und Charlie Wringe (Tide & Tree).
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