Hand aufs Herz: Als du das letzte Mal über die Farben deiner Marke nachgedacht hast – wie viele dieser Gedanken sind dir durch den Kopf gegangen? Lass uns über die verrückten (und gar nicht so verrückten) Fragen sprechen, die wir uns alle insgeheim stellen, wenn es um Farben für das eigene Business geht.
Farben sind mein Ding – und nach unzähligen Gesprächen mit Kund:innen weiß ich: Dieses Thema bringt nicht nur Freude, sondern auch ganz schön viele Fragezeichen mit sich. Zeit, dem bunten Gedankenwirrwarr etwas Struktur zu geben – mit einer Prise magischem DesignKonfetti! 🎉✨
Ein stimmiges Farbkonzept ist mehr als nur hübsch – es ist ein echter Business-Booster! Passende Farben machen dich sofort erkennbar, können die Verweildauer auf deiner Website erhöhen und sogar deine Conversion-Rate verbessern. Warum das so ist? Weil Farben, die zu dir und deiner Botschaft passen, Vertrauen schaffen und unbewusst signalisieren: Hier passt alles – von A bis Z.
Ja! Und nochmal: Ja, bitte!
Wenn du jeden Tag mit deinen Markenfarben arbeitest, sollten sie dich verdammt nochmal glücklich machen! Natürlich gibt es auch strategische Überlegungen, aber der edgy Twist deiner Marke kommt oft genau dann zum Vorschein, wenn du dich traust, deine wahren Lieblingsfarben zu wählen.
Was wäre, wenn du dir erlaubst, bei der Wahl deiner Markenfarben einfach deinem Herzen zu folgen? Farben wählst, die dir morgens ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn du die Slides für die Workshop-Präsentation erstellst?
„Kann ich Rosa und Petrol kombinieren? Oder Mint und Senfgelb? Ist das ‚erlaubt‘?“
Einige der aufregendsten Marken entstehen aus unerwarteten Kombinationen. Das ist wie bei Statement-Ohrringen – sie fallen auf, weil sie anders sind.
Rosa und Petrol? Auf jeden Fall! Diese Kombination verleiht Charakter und Tiefe. Mint und Senfgelb? Kann wunderbar funktionieren, wenn die Töne gut aufeinander abgestimmt sind.
Der Trick ist nicht, „erlaubte“ Kombinationen zu finden, sondern die richtigen Nuancen und Proportionen zu wählen. 70% Farbe A, 20% Farbe B und 10% Farbe C wirken oft harmonischer an als die gleichmäßige Verteilung deiner Lieblingsfarben.
„Ist Rosa zu girly? Ist Lila zu spirituell? Sieht das nach Anfängerin aus? Wird man mich überhaupt ernst nehmen?“
Farben haben keine festen Bedeutungen – sie haben Assoziationen, die man nutzen oder brechen kann. Rosa kann stark, rebellisch und selbstbewusst sein. Lila kann luxuriös, kreativ oder innovativ sein, ohne gleich an Räucherstäbchen und Kristalle zu erinnern.
Es kommt nicht nur darauf an, was eine Farbe „normalerweise“ bedeutet, sondern wie du sie zum Leben erweckst.
Mit den richtigen Begleittönen, Schriften und Bildwelten kann jede Farbe genau die Geschichte erzählen, die du erzählen willst.
„Ich mag so viele Farben – wie soll ich mich entscheiden? Ich fühle mich zu vielen Dingen hingezogen – das ist doch nicht stimmig, oder?“
Das ist nicht komisch, sondern eine wunderbare Eigenschaft – behaupte ich einfach mal. 😇😅 Menschen, die viele Farben lieben, haben oft ein besonderes Gespür für Stimmungen und visuelle Eindrücke.
Statt nach der einen Lieblingsfarbe zu suchen, frag dich lieber:
Welche Farben spiegeln deine wesentlichen Werte wider?
Welche Farben lösen bei dir (und deinen Wunschkund:innen) die Gefühle aus, die du mit deiner Marke vermitteln möchtest?
In welchen Farbwelten fühlst du dich dauerhaft wohl?
Es geht nicht um Reduktion, sondern um Essenz – darum, die Farben zu finden, die am besten ausdrücken, wer du im Kern bist.
„Was ist, wenn mir in zwei Jahren die Farben nicht mehr gefallen? Dann sieht ja alles gleich aus – wie langweilig! Ich will mich nicht begrenzen.“
Puh, was für ein Druck! Das kann ich gut verstehen. Und ehrlich? Auch starke Marken verändern sich mit der Zeit. Der Kern bleibt, aber der Look wird von Zeit zu Zeit angepasst.
Deine Marke ist ein lebendiger Organismus – sie darf mit dir wachsen und sich verändern. Niemand verlangt, dass du bis in alle Ewigkeit bei genau denselben Pantone-Nummern bleibst.
Was sich bewährt hat: Eine solide Basis aus 2–3 Hauptfarben, die wirklich zu dir passen, plus ein paar Akzentfarben, mit denen du flexibler umgehen kannst. So bleibt dein Kern erkennbar und du hast trotzdem Raum für Wachstum und Veränderung.
„Ist das möglich? Oder muss ich dann in Creme-Beige oder Blau-Grau denken?“
Ja, du kannst beides haben: professionell wirken und trotzdem du selbst bleiben. Professionell heißt nicht „langweilig“ oder „wie alle anderen“.
Ein Steuerberater muss nicht in Dunkelblau kommunizieren und eine Yogalehrerin kann durchaus knalligere Farben als zartes Mintgrün wählen. Deine Farben sollten zu dir passen und deine Werte widerspiegeln – nicht irgendein verstaubtes Branchenklischee.
Wahre Professionalität liegt in der Konsistenz und im strategischen Einsatz. Eine bunte Palette, die durchdacht und konsequent eingesetzt wird, wirkt oft professioneller als eine „sichere“ Farbwelt, die lieblos zusammengewürfelt und wahllos eingesetzt wird.
„Ich sehe so schöne Farbkombis bei anderen – aber ich bekomm das nie so hin. Meine Farben wirken irgendwie laut oder unruhig oder langweilig...“
Der Vergleich mit anderen – tückisch, ich weiß! Aber hier ist ein kleines Geheimnis: Hinter jeder stimmigen Palette steckt meist ein durchdachter Aufbau.
Harmonie ist keine Raketenwissenschaft. Sie entsteht oft, wenn Farben sich auf Augenhöhe begegnen – durch ähnliche Helligkeit, vergleichbare Sättigung oder einen verbindenden Unterton. Und dann darf auch gern ein mutiger Farbklecks dazwischen sein – für den Twist.
Wichtig dabei: „Harmonisch“ heißt nicht automatisch „ruhig“ oder „leise“. Manchmal ist es genau der Kontrast, der Spannung reinbringt – wie ein kleiner, edgy Stilbruch bei einem Outfit.
„Bitte nix von der Stange! Aber ich hab auch keinen Plan, wie ich es individuell mache...“
Willkommen im Club der Anti-Mainstream-Farbrebellen! Die gute Nachricht: Eine einzigartige Farbpalette entsteht nicht durch exotische Farbkombinationen, sondern durch einen authentischen Bezug zu deiner Geschichte und deinen Werten.
Selbst eine Farbe, die man häufig sieht – wie Himmelblau oder ein klassisches Neutralblau – kann absolut besonders wirken, wenn sie mit deiner Art zu kommunizieren, deinem Stil und deinem Warum verbunden ist.
Der Trick ist, nicht krampfhaft „anders“ sein zu wollen, sondern konsequent du selbst zu sein. Das führt automatisch zu einer Palette, die es so kein zweites Mal gibt.
„Wie soll ich das unter einen Hut bringen? Ich bin so viel – wie soll ich das in ein paar Farben packen?“
Ah, der klassische „Ich und meine Kund:innen“-Zwiespalt! Das Geheimnis liegt in der Schnittmenge. Deine idealen Kund:innen wählen dich nicht trotz deiner Persönlichkeit, sondern wegen deiner Persönlichkeit.
Eine Farbpalette, die wirklich zu dir passt und dabei auch berücksichtigt, wie deine Farben auf deine Wunschkund:innen wirken, trifft meist genau ins Herz. Du musst dich nicht verbiegen – finde die Farben, die deine Kernwerte ausdrücken und gleichzeitig die Menschen anziehen, die du erreichen möchtest.
Und ja, du bist viel – aber deine Markenfarben müssen nicht alles auf einmal ausdrücken. Sie sollten den Kern, die Essenz deiner Marke transportieren. Den Rest erzählst du mit deinen Worten, Bildern und Taten.
„Was, wenn ich danebenliege? Wenn es nicht funktioniert, wenn die Leute mich falsch einschätzen? Ich will, dass es klar ist – aber nicht kalt. Farbenfroh – aber nicht schrill...“
Diese Sorge kennen wir doch alle, oder? Aber mal ehrlich: Es gibt kein „falsch“. Es gibt nur Erfahrungen, Feedback – und die Freiheit, weiterzudenken.
Die stärksten Marken waren selten von Anfang an perfekt. Sie hatten den Mut, echt zu starten – und sich dann weiterzuentwickeln.
Deine Farbentscheidungen sind kein Vertrag auf Lebenszeit. Sie sind ein Anfang. Ein erster Schritt auf deiner ganz persönlichen Farbreise. Und unterwegs darf sich ruhig was verändern – so wie du dich auch weiterentwickelst.
Das ist wie die Frage nach der perfekten Anzahl von Konfetti-Pünktchen – es gibt keine allgemeingültige Antwort! Aber als kleine Orientierung:
Manche meiner Kund:innen arbeiten wunderbar mit nur drei Farben, andere kombinieren sieben Farben wunderbar harmonisch miteinander. Es kommt darauf an, wie komplex dein Angebot ist und wie viel farbliche Differenzierung du brauchst und wünschst.
„Ich hab null Ahnung von Farblehre. Ich seh nicht mal den Unterschied zwischen warmem und kaltem Lila!“
Wenn du Lust hast, selbst mit Farben zu spielen: Mach es! Auch ohne Farblehre-Abzeichen kannst du entscheiden, was sich für dich richtig anfühlt. Und falls du auf dem Weg ein bisschen Verstärkung brauchst – ich bin hier. Mit einem offenen Ohr und einem Haufen Konfetti im Gepäck.
Es gibt keine falschen Farben für deine Marke – es gibt nur Farben, die nicht authentisch zu dir passen. Trau dich, etwas zu wagen! Die Welt braucht keine weiteren generischen Brands in Creme-Beige, sondern deine einzigartige Farbhandschrift.
Schnapp dir kurz Stift und Papier (oder tippe es ins Handy) und schreibe spontan drei Adjektive auf, die deine Marke verkörpern soll. Nicht nachdenken – einfach raus damit!
Und jetzt: Welche Farben kommen dir als erstes in den Sinn?
Diese Intuition ist Gold wert – sie zeigt dir oft schon, wo es farblich hingehen kann.
Bei der FarbFiesta schauen wir uns genau solche Impulse genauer an – mit Spaß, Struktur und viel Konfetti. 🎉
Und wenn du merkst, dass du ein bisschen mehr Unterstützung brauchst, um deine perfekte Palette zu finden – ich bin für dich da, mit einem offenen Ohr, viel Erfahrung und der festen Überzeugung, dass dein Branding so bunt und besonders sein darf wie du selbst.
Kurz, knackig und immer mit dem Ziel, dein Branding klarer und einzigartiger zu machen. Bereit?